franz2.gif (13907 Byte)

 

Franz von Sickingen und Markgraf Alkibiades von Brandenburg im Trierer Land

franzse.jpg (16220 Byte)
Franz von Sickingen

Im Jahre 1522 durchzog Franz von Sickingen das Trierer Erzstift und nahm mehrere Städte und Burgen. Kurfürst Richard von Greiffenklau zu Vollrads (1511 bis 1531) hatte aus dem Ämtern des Erzstifts Bewaffnete einberufen, zu denen Bernkastel 120 Mann entsandte, welche die Stadt Trier mutig verteidigten.

Am 14. September 1522 mußte Franz von Sickingen die Belagerung einstellen und den Rückzug antreten. Über den Bergrücken hinter Kürenz zog er ab, eroberte Fell und beschädigte Hunolstein, worauf er zum rechten Moselufer zog. Er wollte auch Bernkastel brandschatzen und beschoß dessen Burg vier Tage lang. Dem Kurfürsten aber gelang es, der Stadt noch rechtzeitig Hilfe zu bringen. Als Franz von Sickingen erfuhr, daß kurpfälzische und hessische Truppen vom Rhein her zum Entsatz herbeieilten, zog er unverrichteter Dinge ab.

Die Verbündeten des Erzbischofs zerstörten auf ihrem Gegenzug im April 1523 mehrere Burgen, darunter auch Landstuhl, wo Franz von Sickingen am 7. Mai 1523 kapitulierte und starb.

Im Juli 1552 fiel der gefürchtete Markgraf Alcibiades von Brandenburg (1557) ins Erzstift ein. Von Himmerod aus zogen die Brandenburger sengend und mordend durchs Moseltal, scheinen aber Bernkastel nicht berüht zu haben. Erst als er von Erzbischof Johann V. von Isenburg (1547-1556) ein hohes Lösegeld erpreßt hatte, verließ Markgraf Albrecht das Trierer Gebiet und vereinigte sein Heer mit dem französischen.

Quelle: Bernkastel im Wandel der Zeit, Franz Schmitt

homeneu.jpg (2271 Byte)inneu.gif (429 Byte)

Nachrichten an Franz - Peter Kropp